Samstag, 11. Februar 2017

Rezension: Love letters to the Dead

Love letters to the Dead

Titel: Love letters to the Dead
Autor: Ava Dellaira
Verlag: CBT Verlag
Seiten: 410 Seiten
Erscheinungsdatum: 09.01.2017 (TB)



Inhalt
Nach dem Tod ihrer Schwester May entscheidet Laurel sich dazu, ihre Highschool-Zeit auf einer Schule zu beginnen, auf der niemand sie kennt. Im Englischunterricht bekommt die Klasse gleich ihre erste Aufgabe: Jeder soll einen Brief an eine verstorbene Person schreiben.
Nachdem Laurel erstmal anfängt, einen Brief zu schreiben, wird das zu ihrer Gewohnheit.
Sie erzählt Persönlichkeiten wie Kurt Cobain oder Amy Winehouse von ihrem Leben, der Schule, der Liebe. Und mit diesen Briefen verändert sich ihr Leben mit der Zeit immer mehr...

Meinung
Ich war so gespannt, was sich hinter diesem schönen Cover verbirgt, denn die Idee und der Titel haben mich sofort angesprochen.
Anfangs hatte ich ehrlich gesagt noch Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu finden und mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber nach mehreren Briefen waren meine Zweifel wie fortgewischt.
Ich habe mich verliebt. In die Geschichte. Die Charaktere. Die Worte.
Mit jeder Seite wurde das Buch noch ein Stückchen besser, als es sowieso schon war.
Die Umsetzung der Idee hat mich auch vollkommen überzeugt.
Laurel schreibt an viele verschiedene verstorbene Bekanntheiten unter denen sich auch Personen befinden, die ich bewundere und liebe.
Ganz groß dabei ist Kurt Cobain. Nirvana-Fans, wie auch ich es bin, werden das Buch lieben!♥

In Laurel stecken so viele Gedanken, die sie mit einer fast kindlichen Naivität in ihren Briefen zum Ausdruck bringt. Ihre Aussagen wirken dadurch erschreckend ehrlich.
Sie hat mich viel zum Nachdenken gebracht. Über mich, über die Menschen. Das Leben.


"Ich glaube, wenn man etwas verliert, das einem wirklich viel bedeutet, ist das so, als würde man ein Stück von sich selbst verlieren."

Vorsichtig und mit viel Gefühl führt Ava Dellaira uns an den Kernpunkt des Buches, der große Emotionen auslöst. Am liebsten hätte ich Laurel beschützt vor dieser Welt, die manchmal viel zu groß scheint und in der sie ihren Platz anfangs noch nicht gefunden hat.
Innerhalb ihrer Briefe erkennt man aber, dass Laurel sich immer weiter verändert, zur Selbsterkenntnis kommt.
Es steckt so viel Stärke in dem Mädchen, dessen Leben nach dem Tod ihrer Schwester auseinandergerissen wurde.


"Wir haben unsere eigenen tektonischen Platten in uns, die ständig in Bewegung sind und sich immer wieder neu ausrichten, während wir uns langsam zu dem Menschen entwickeln, der wir sein werden."

Ich war fasziniert von den Lebensgeschichten der Personen, an die Laurel ihre Briefe richtet.
Hinter den Gesichtern, die jeder kennt, verstecken sich Geschichten, von denen die Meisten nichts wissen.
Mit einer außergewöhnlichen Tiefe reflektiert Laurel diese Geschichten und schenkt ihnen Verständnis.
Laurel versteht die Bedeutung von Worten besser als die meisten Erwachsenen.
Ich war beeindruckt von ihren Gedanken, die mich teilweise sprachlos gemacht haben.
Ich habe dadurch viel gelernt. Viel gefühlt.
Mehrmals musste ich während dem Lesen inne halten, um mir die Worte durch den Kopf gehen zu lassen. Oder um mir die Musik anzuhören.
Wenn ich die Lieder gehört habe, von denen Laurel erzählt, konnte ich mir das Geschehen genauso vorstellen. Ich wusste dann, was sie in diesem Moment fühlt und was die Charaktere zusammen erleben.
Es war unglaublich. Das Buch ist unglaublich.

Fazit
Wenn du ein Buch liest, es beendest und kurze Zeit später am liebsten nochmal lesen willst, nur weil du kein einziges Wort davon vergessen möchtest...Dann weißt du, dass deine Liste von Lieblingsbüchern um ein Weiteres ergänzt wurde.
"Love letters to the Dead" ist eine Ode an die Musik und Poesie.
An die Träume und das Leben.
Es stecken so viele Emotionen, so viel Tiefe in dem Buch.
Und es hat mir das Gefühl gegeben, dass wir alle den Mut haben sollten, wir selbst zu sein. ♥

"Vielleicht ist es ja das, was Liebe bewirkt. Dass ein Leben, ein Mensch oder ein Moment, den man nicht verlieren möchte, einem für alle Ewigkeiten erhalten bleibt."


Eure Samira 🌟

Ich danke dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.



Donnerstag, 2. Februar 2017

Rezension: The Great Gatsby

The Great Gatsby

Titel: The Great Gatsby
Autor: F. Scott Fitzgerald
Erscheinungsdatum: 10.04.1925




Inhalt
Als Nick Carraway in den 1920er Jahren nach New York zieht, kommt er in den Genuss euner außergewöhnlichen Nachbarschaft: Auf seinem prunkvollen Anwesen feiert der berühmt berüchtigte Jay Gatsby, um den sich die wildesten Gerüchte ranken, ausgelassene Partys. Nick taucht immer weiter in diese Welt ein, bis er schließlich einen Blick auf das Geschehen hinter dem Glanz werfen kann und auf die unumstößliche Wahrheit des Zeitgeschehens trifft...


Meinung
Den Film mit Leonardo DiCaprio fand ich ja schon große Klasse und bisher hatte ich auch einzelne Textstücke aus dem Buch gelesen, die mir sehr gefallen haben. Jetzt wollte ich aber selbst verstehen, was dieses Buch so besonders macht.
Normalerweise lese ich nicht selten englische Bücher und habe daher auch kaum Probleme. Ich vergesse irgendwann, dass ein Buch überhaupt in einer anderen Sprache verfasst wurde und die Sprache macht für mich dann keinen Unterschied mehr.
"The Great Gatsby" war dagegen eine etwas größere Herausforderung. Fitzgerald hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der unverkennbar ist.
Seine Wortwahl, die geradezu extravagant ist, lässt viel Freiraum für eigene Interpretationen und Gefühle. Mit wenigen Worten lässt er uns teilhaben an dem Geschehen, führt uns etwas vor Augen ohne es direkt zu nennen, deutet den wirklichen Sinn dahinter  nur an...Und bringt uns Leser so zum nachdenken.
Ich war verzaubert von dem einzigartigen Stil, der durch Metaphern geprägt ist, der dem Ganzen eine geheimnisvolle Note gibt und voller Verheißung steckt.

Das Buch hat relativ wenig Seiten und zählt zu den dünneren Büchern. Aber trotzdem habe ich dafür länger zum lesen gebraucht, als für einen dicken Roman. Denn jedes einzelne Wort ist unsagbar bedeutend.
Auf den ersten Blick ein unscheinbares Buch, das aber so gewaltig ist.

Nick Carraway erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und seine Beschreibung in dem Buch über sich selbst, ist auch in dem Schreibstil wiederzufinden:
Gleichzeitig draußen und drinnen. Mal mitten im Geschehen und dann wieder mit einer ausholenden objektiven Sichtweise betrachtet.


     “I was within and without, simultaneously enchanted and repelled by the inexhaustible variety of life.”  

Ich war hin und her gerissen zwischen dem was ich glauben sollte.
Das Buch steckt so voller Gegensätze und erst mit der Zeit lernt man zu verstehen, hinter die Scheinwelt, dem Oberflächlichen zu blicken.
Carraways Gefühle beeinflussen den Leser dabei stark. Denn auch er wird erst von dem scheinbaren Glanz der Welt der Reichen getäuscht. Die großen Partys von Gatsby, deren wahren Grund niemand kennt, stehen dabei im Mittelpunkt.


“And I like large parties. They’re so intimate. At small parties there isn’t any privacy.”  

Gatsby erscheint in dieser trostlosen Welt, die mich manchmal regelrecht niedergeschlagen hat vor lauter Egoismus und Oberflächlichkeit, als Held, dessen Charakter als einziger nicht verdorben ist. Anders, wie es anfangs scheint.
Er verkörpert die pure Hoffnung und Leidenschaft, die rettungslose Liebe.

Auf solch facettenreiche Charaktere treffe ich selten und sie geben mir das Gefühl,  niemals die menschlichen Entscheidungen und Persönlichkeiten vollkommen nachvollziehen zu können, die mich auf der einen Seite so enttäuscht haben, mich desillusioniert zurück ließen.
Und trotzdem. Trotzdem hat mir Fitzgerald durch den hoffnungsvollen Träumer Gatsby Etwas Unbezahlbares geschenkt.

Fazit
"The Great Gatsby" ist ein wahres Kunstwerk, dass den Zeitgeist der goldenen 20er aufzeigt und zur selben Zeit nicht aktueller sein könnte.
F.Scott Fitzgerald ist grandios. Ich war fasziniert, verliebt, verzaubert und habe zur selben Zeit getrauert. Sein Schreibstil ist unglaublich, die Geschichte atemberaubend.
So viele Gegensätze vereint in einem Buch, das gleichzeitig zerstörerisch und belebend ist.
So viel Drama, dass den Menschen von allen Seiten widerspiegelt.
"The Great Gatsby" gehört nicht ohne Grund zu den Schätzen der Weltliteratur.


     “So we beat on, boats against the current, borne back ceaselessly into the past.”  

Eure Samira 🌟

  

Dienstag, 31. Januar 2017

Rezension: Für dich soll's tausend Tode regnen

Für dich soll's tausend Tode regnen

Titel: Für dich soll's Tausend Tode regnen
Autor: Anna Pfeffer (Autorenduo)
Verlag: CBJ Verlag
Seiten: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.09.2016


Inhalt
Emi muss ihr altes Leben und ihre beste Freundin in Heidelberg zurück lassen, weil ihr Vater aufgrund seiner Arbeit mit seinen Kindern nach Hamburg zieht. Nur eine Sache bleibt ihr, ausgenommen von ihrem frischverliebten Psychologen-Vater und ihrem sportlichen Optimisten-Bruder - ihr schwarzes Buch.
Denn Emi besitzt eine ungewöhnliche Vorliebe: Sie verpasst jedem, der ihr auf die Nerven geht, in Gedanken einen Todesfall.
Der nervige Erik aus ihrer Klasse, mit dem sie zusammen eine Strafe abarbeiten muss, ist natürlich die große Nummer Eins...


„Ich sah ihn gelangweilt an. Wenn sein Leben wirklich so beschissen war, war ich gerne bereit, ihm ein paar Selbstmordtipps zu geben – zum Beispiel strangulieren mittels Badetuch.“

Meinung
Das Buch ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und der Klappentext hat sich so gut angehört, dass ich sofort Lust hatte, es zu lesen.
Emi wird anfangs eher als Außenseiterin beschrieben, besonders nach ihrem Umzug.
Als Neuling in der Klasse tritt ihr Charakter deutlich hervor.
Sie ist ein Mädchen, das kein Blatt vor den Mund nimmt und sie auf ihre eigene Weise verschroben und liebenswert macht. ❤
Mit leichtem Hang zur Verrücktheit und der richtigen Portion von Ironie und schwarzem Humor, ist sie mir sofort sympathisch geworden.
Der lockere Schreibstil der Autorinnen und die schrägen Todesfälle, die sich Emi immer im passenden Moment ausdenkt, haben sich perfekt miteinander ergänzt und ich habe losgeprustet vor Lachen.! :D
Die Idee der gesamten Geschichte ist nicht nur genial, sie wurde auch super durchgesetzt. Das düstere "schwarze Buch" gefüllt mit lauter kuriosen Todesarten hat das Ganze noch getoppt.
Aber auch die anderen Charaktere haben mich überzeugt.
Emis Familie, insbesondere ihr Bruder, und auch Erik haben mich mit gelungenen Dialogen zum schmunzeln gebracht.
Die Challenges, die sich Emi und Erik stellten, haben die passende Spannung und den Schwung in die Geschichte gebracht. Langweilig wurde es nie!
Aber auch die nötige Tiefe hat in dem Buch nicht gefehlt. Die meiste Zeit habe ich zwar gelacht und wurde super unterhalten aber es gab auch einzelne ernste Szenen, wodurch die Persönlichkeiten nur noch mehr unterstrichen wurden.

„Wenigstens im Sterben sind wir alle gleich“

Das Ende war mir vielleicht doch einen Tick too much aber es hat das Buch hervorragend ergänzt und deshalb möchte ich hier auch gar nicht weiter meckern :D

Etwas möchte ich aber ganz besonders hervorheben: Normalerweise fangen solche Bücher immer gut an und die Idee bzw. das Grundprinzip gehen immer mehr verloren.
Und deshalb möchte ich hier ein großes Lob an die Autorinnen aussprechen.
Ihr habt das Ganze bis zum Schluss gezogen. Ihr seid dem Thema, dem Schreibstil und auch den Protagonisten treu geblieben ohne es zu übertreiben. Ihr habt das verrückte Mädchen verrückt gelassen und musstet aus ihr nicht das typische It-Girl machen. Und das fand ich großartig!

Fazit
Eine unterhaltsame und originelle Geschichte voller Witz und schwarzem Humor.
Vielleicht ist es nicht gleich zu einem Lieblingsbuch von mir geworden aber es ist ein super Buch für zwischendurch, mit dem es nicht langweilig wird und das sich bis zum Schluss treu bleibt. ❤


Eure Samira 🌟



Rezension: Das Juwel - Die weiße Rose

Das Juwel - Die weiße Rose


Titel: Das Juwel - Die weiße Rose
Autor: Amy Ewing
Seiten: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 06.10.2015

Inhalt
Violet flüchtet mit ihrer besten Freundin Raven und ihrem Gefährten Ash aus dem Juwel.
Sie schließen sich der Widerstandsbewegung gegen den Adel an und um zu überleben, müssen sie ihr Vertrauen in Fremde setzten. Währenddessen erkennt Violet immer mehr, was es mit ihrer Gabe auf sich hat.
Und es erwarten sie viele Überraschungen auf dem Weg zur Rebellion....

Meinung
Nachdem der erste Teil von "das Juwel" mit so einem gemeinen Cliffhanger geendet hat, wollte ich natürlich sofort wissen, wie es weitergeht.
Der zweite Teil hat nahtlos an den Ersten angeknüpft und ich war sofort wieder in der Geschichte gefangen, welche mit einer Szene begann, die mich schockiert zurück gelassen hat.
Ich war überrascht und gefesselt und erst recht auf die weitere Handlung gespannt.
Leider wurde ich dann doch eher enttäuscht.
Die Anfangsszene war die Einzige, die mich wirklich etwas aufgerüttelt hat, während ich ehrlich gesagt das Gefühl hatte, die Handlung vorauszusehen.
Der Schreibstil der Autorin war auch diesmal wieder flüssig und deshalb habe ich das Buch auch schnell ausgelesen aber ich fand den Stil mit der Zeit etwas durchschaubar.
Amy Ewing hat die Geschichte in eine bestimmte Richtung geführt und ich wusste, durch die gegeben Informationen, immer schon was kommt, bevor es passierte.
Das Ganze hat mir dann leider den Spaß am Lesen gedämpft.

Dafür fand ich die Beschreibung der Auspizien schön und ausführlich.
Schon im ersten Teil war ich neugierig und wollte mehr darüber erfahren, weil die Idee so noch nie aufgetaucht ist.
Und mein Wunsch wurde erhört.
Das Wissen um die Gaben der Surrogate wurde vertieft auf eine Weise, die mich verzaubert hat und ich denke, dass das auch der Grund ist, warum das Buch mich trotzdem noch etwas gefangen nehmen konnte.
Die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich dagegen zu selbstverständlich und ich habe auch nicht immer wirkliche Gefühle spüren können. Die Charaktere sind zwar alle gut ausgebaut aber mir hat hier einfach etwas gefehlt.
Das Buch sollte wohl auch dieses Mal wieder mit einem Cliffhanger enden, damit wir den dritten Teil vor Spannung kaum erwarten können.
Aber ich war überhaupt nicht überrascht und hatte das Gefühl, dass dieses "spannungsvolle Ende" zu gewollt war und ich muss ehrlich sagen, dass ich nach dem ersten Teil doch mehr von der Geschichte erwartet hätte.

Fazit
Das Buch ist schnell gelesen und hat auch viele neue Elemente, die schön beschrieben sind.
Meine Rezension hört sich zwar sehr negativ an aber ich fand das Buch trotzdem lesenswert.
Meine Erwartungen wurden einfach nicht ganz erfüllt, die nach dem ersten Teil hoch gesteckt waren und die Geschichte hat mich deshalb nicht vollkommen überzeugt.
Auf den dritten Teil freue ich mich trotzdem schon und vielleicht überrascht mich Amy Ewing mit einem grandiosen Finale ;)


Eure Samira 🌟



Montag, 30. Januar 2017

Rezension: Selection - Die Krone

Selection - Die Krone

Titel: Selection - Die Krone
Autor: Kiera Cass
Seiten: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.05.2016

Inhalt
Das Casting neigt sich langsam dem Ende entgegen und Eadlyn muss eine Entscheidung treffen. Durch die bisherigen Ereignisse steht sie jedoch unter großem Druck und es liegt eine Menge Verantwortung auf ihren Schultern, deren sie sich jetzt erst Recht bewusst wird. Sie steht vor vielen Herausforderungen, die sie bewältigen muss...Aber wie wird Eadlyn sich schließlich entscheiden?

Meinung
Samstag Morgen: Ich habe "die Kronprinzessin" angefangen und fertig gelesen.
Samstag Mittag: Ich habe "Die Krone" angefangen und fertig gelesen.

Verrückt? Ich?
Ja, vielleicht ein bisschen :D
Aber ich glaube, ihr könnt sehen, wie sehr mir diese Bücher gefallen haben.
Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Es war spannend und schön und traurig und herzerwärmend zugleich! ❤

“This is a dandelion, " I told him.
He shrugged. "I know. Some see a weed; some see a flower. Perspective.”  

Da die Anzahl der Casting Teilnehmer gesunken ist, konnte sich die Autorin viel mehr auf die einzelnen Personen konzentrieren und wir Leser sind ihnen noch näher gekommen.
Es steckt so viel Liebenswertes in den Protagonisten und durch ihre Gesten, ihre Loyalität und ungebrochene Geduld gegenüber Eadlyn, haben sie eine Menge Sympathie bewiesen.
Eadlyn hat sich durch ihren Einfluss verändert, ist offener und lockerer geworden ohne ihre starke Persönlichkeit je zu verlieren.
Sie ist eine selbstbewusste, außergewöhnliche und intelligente Prinzessin, die ich immer mehr bewundere.
Aber auch die Familie und Freunde spielen eine große Rolle und die tiefe Bindung zwischen ihnen ist deutlich zu spüren. Sie haben die Geschichte auf großartige Weise geprägt.

Und es gab auch dieses Mal mehrere Situationen, in denen ich herzhaft lachen musste.
Aber auch Szenen, in denen ich am liebsten die Augen verschlossen hätte.

Bis zum Ende war ich mir unsicher, wie Eadlyns Entscheidung ausfallen würde, was sich durch weitere Überraschungen zu einem nervenaufreibenden Hin und Her entwickelte.
Und trotzdem wurde es nie langweilig. Ich hätte noch ewig weiterlesen können und wünschte, dass es noch viel mehr Momente geben würde.
Ach..ich könnte euch jetzt noch ewig von jedem Einzelnen vorschwärmen, denn sie haben mich alle auf ihre eigene Art und Weise berührt.


“Maybe it's not the first kisses that are supposed to be special. Maybe it's the last ones.”  

Fazit
"Die Krone" ist ein hervorragendes und emotionales Finale der Selection - Reihe.
Ich habe die Charaktere nur noch mehr ins Herz geschlossen und es ist mir mehr als schwer gefallen das Buch nun endgültig zu beenden.
Kiera Cass hat sich selbst übertroffen und mich mit ihrer Geschichte begeistert.
Die Reihe sticht durch herausragende Persönlichkeiten und flüssigem Schreibstil hervor.
Und es wird definitiv nicht das letzte Mal sein, dass ich die Bücher lesen werde. ❤


Eure Samira 🌟

Dienstag, 24. Januar 2017

Rezension: Selection - Die Kronprinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Titel: Selection - Die Kronprinzessin
Autor: Kiera Cass
Seiten: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 05.05.2015



Inhalt
Der vierte Teil der Selection Reihe dreht sich hauptsächlich um Eadlyn, Tochter von Maxon und America, Kronprinzessin von Illeá. Im Land herrschen jedoch Unruhen, denn das Volk ist noch immer von vielen Vorurteilen zwischen Reichen und Ärmeren geprägt. Um die Bürger für kurze Zeit zu beruhigen, stimmt Eadlyn dem Vorschlag widerwillig zu, erneut ein Casting durchzuführen. 35 Männer ziehen daraufhin in das Schloss, um Eadlyns Herz für sich zu gewinnen.
Doch wird sie ihre große Liebe finden?

Meinung
Vor ungefähr 2 Jahren habe ich den dritten Teil der Selection Reihe beendet. Die Reihe hat mir gut gefallen, sie war spannend und hatte eine tolle Story zu bieten...Aber nach dem letzten Teil der Geschichte um America und Maxon war für mich einfach die Luft raus. Es hat mich danach gar nicht mehr gereizt, die Reihe weiterzuverfolgen geschweige denn zu lesen.
Letztens hatte ich die beiden ungelesenen Teile dann in der Hand und irgendwas hat mich dazu gebracht, sie mit nach Hause zu nehmen und zu lesen.
Und es war die BESTE ENTSCHEIDUNG überhaupt! ❤
Ich kann gar nicht fassen, dass ich solange gewartet habe, bis ich weiter gelesen habe.


"Ich bezweifle, dass man weiß, was man sucht, bis man es gefunden hat."

Am Anfang war ich noch etwas skeptisch. Eadlyn erschien mir noch zu steif und kühl, teilweise hat sie mich mit ihrem Gehabe etwas genervt. Aber mit der Zeit habe ich sie dann erst verstanden und sie ist mir ans Herz gewachsen.
Kiera Cass hat einen unglaublichen Charakter erschaffen! ❤
Ich fand es toll, dass ich auch die Familie von Eadlyn so gut kennenlernen durfte.
Ihre Brüder, Schloss-Mitbewohner, Zofen und viele mehr, machten das Buch zu etwas besonderem und ermöglichten auch ab und zu eine Reise in die Vergangenheit, bzw. erinnerten an die anderen Bände und riefen ein Gefühl der Nostalgie hervor.
Eadlyns Verhalten hat mich nicht nur einmal zum schmunzeln gebracht und je weiter das Casting fortgeschritten ist, desto besser wurde die Geschichte. Ich war so neugierig auf die Casting Teilnehmer und ein paar Szenen waren hoffnungslos romantisch, auch wenn Eadlyn das Gegenteil durchsetzen wollte.
Ich habe gelesen und gelesen und nach ein paar Stunden war das Buch plötzlich fertig!
Nachdem ich es beendet hatte, war ich unglaublich aufgeregt und hibbelig.
Das Buch und die Charaktere haben mich nicht losgelassen und mit ihren Handlungen total glücklich gemacht.
Mit einem Dauergrinsen habe ich dann allen in meinem Umfeld davon vorgeschwärmt, auch wenn ich nicht wirklich beschreiben kann, was genau mich so begeistert hat. Wahrscheinlich einfach alles zu zusammen ;)

Fazit
Kiera Cass hat mich mit ihrer Geschichte vollkommen überzeugt und den letzten Teil habe ich sofort danach weiter gelesen!
Ohne die ersten drei Bände zu wiederholen, hat sie das Muster, dass uns alle so begeisterte, wieder aufgenommen, nur um es auf wunderbare Weise auszubauen.
Ich bin gespannt, ob der letzte Teil mithalten kann. ❤




Eure Samira 🌟

Donnerstag, 19. Januar 2017

Rezension: Das Juwel

Das Juwel - Die Gabe

Titel: Das Juwel - Die Gabe
Autor: Amy Ewing
Seiten: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 20.08.2015

Inhalt
Violet lebt in ärmlichen Verhältnissen in einer Erziehungsanstalt für ganz spezielle Mädchen. In Southgate werden Mädchen mit der besonderen Begabung trainiert, nur durch Vorstellungskraft Dinge zu verändern. Diese Mädchen, die aufgrund eines bestimmten Gens ausgewählt wurden, werden zu sogenannten Surrogaten ausgebildet und ab einem bestimmten Alter auf einer Auktion an die Adeligen verkauft. Surrogate dienen dem Adel jedoch hauptsächlich für eine Aufgabe: Sie sollen ihrem Adelshaus ein Kind gebären. Als Violet die prunkvolle Welt des Juwels betritt, ahnt sie noch nicht, was alles auf sie zukommt...

Meinung
Also erstmal muss ich anmerken, wie wunderschön das Cover ist! *-*
Das Buch ist mit der Farbe und dem Glitter ein richtiger Eyecatcher, dass auch perfekt zum Inhalt passt. Und ja ich gebe es zu...erst dadurch hat es mich überhaupt angezogen. :D
Mit dem Aufschlagen des Buches war ich sofort in der Geschichte gefangen.
Durch den Schreibstil der Autorin konnte ich mir Violets Welt bildlich sehr gut vorstellen. Die Illustration auf der ersten Seite ist außerdem absolut genial und macht das Buch erst Recht zu etwas besonderem.

Ich konnte mich von Anfang an auf die neue Welt einlassen, die mit einer solchen Geradlinigkeit beschrieben wird, sodass es fast nie schwierig wurde, dem Geschehen zu folgen.
Einen trockenen Anfang, wie es ihn oft bei solchen Bücher gibt, da die Umgebung und Situation oft erst erklärt werden muss, konnte dadurch erst gar nicht entstehen.
Amy Ewing versteht es, die Spannung immer weiter aufzubauen.
Manchmal wusste ich einfach nicht, welchen Charakteren ich in der Geschichte vertrauen sollte oder nicht und ich zerbrach mir immer mehr den Kopf. Demnach war das Buch auch ganz schnell durchgelesen ;)
Viele Charaktere haben es mir sehr angetan und das Ende hat mich mit einem riesigen Cliffhanger total fertig gemacht.
Lest "Das Juwel" also erst, wenn ihr auch den zweiten Teil in Lesenähe habt! :D
Zwischendurch war ich etwas verwirrt, weil so viele Adelstitel und verschiedene Gräfinnen, Herzoginnen und Fürsten auftauchten. Aber ansonsten konnte ich der Handlung gut folgen.


"Hoffnung ist ein kostbares Gut, nicht wahr?", sagte sie leise. "Und doch wissen wir sie erst zu schätzen, wenn sie fort ist."

In der Geschichte sind viele bereits bekannte Elemente verwoben aber auch eine Menge Neues, das mich schockiert und geradezu atemlos gemacht hat.
Die Begabung der Surrogate und ihre Bestimmung sind unfassbar und machten neugierig auf mehr.
Und die Liebesgeschichte, die sich zwischen Violet und einem attraktiven Gefährten ereignet, gibt einen wunderbare Ausgleich zu dem düsteren Bild, dass durch die sklavenartige und erniedrigende Haltung des Adels gegenüber den Untergebenen entsteht.

Fazit
Insgesamt war die Geschichte fesselnd und unterhaltsam zugleich.❤
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, da es durch den flüssigen Schreibstil leicht zu lesen war.
Den Hype um "Das Juwel" kann ich jetzt verstehen und nach dem fiesen Cliffhanger am Ende des Buches, wartet der zweite Teil nur darauf, von mir gelesen zu werden :)

Eure Samira 🌟