Montag, 29. Mai 2017

Rezension: Und nebenan warten die Sterne

Und nebenan warten die Sterne

Titel: Und nebenan warten die Sterne
Autor: Lori Nelson Spielman
Seiten: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.09.2016



Inhalt
Annies Welt bricht zusammen, als ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück ums Leben kommt. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, eine erfolgreiche Immobilienmaklerin, die sich nach dem Tod ihrer Tochter jedoch erst Recht in die Arbeit stürzt.
Erst das plötzliche Verschwinden von Annie rüttelt sie auf und Erika wird klar, dass sie sich auf die Suche machen muss, denn sonst könnte alles zu spät sein...

Meinung
Schon die vorherigen zwei Bücher von Lori Nelson Spielman - besonders "Morgen kommt ein neuer Himmel" - habe ich verschlungen und konnte neuen Lesestoff von ihr kaum erwarten.
Ich fand es sehr schön, dass der Verlag an dem typischen Cover festhält, dass für mich großen Erkennungswert hat.
Leider verrät der Klappentext schon im voraus, was passiert und am Anfang des Buches schwächt es die Spannung.
Und dann hatte ich auch noch Probleme in das Buch rein zu finden. Das ganze Geschehen war für mich einfach zu vorhersehbar und mit den Charakteren konnte ich zunächst kaum was anfangen.
Zu Beginn war mir das ganze Geschehen zu gewollt, und es ist mir dadurch schwer gefallen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich dann an die Charaktere, die Erzählweise und den Stil, welche mir nun locker und flüssiger erschienen.


„Setz niemals ein Ausrufezeichen hinter jemanden, der nach dir nur ein Komma macht.“

Die Idee mit dem Sprüchebüchlein, dass in der Familie eine große Rolle spielt, fand ich sehr schön und die Lebensweisheiten waren auch immer sehr passend gewählt.
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten fesselte mich die Geschichte immer mehr. Ich hatte so viele Fragen, wollte den Geheimnissen auf die Spur kommen und während ich gleichzeitig skeptisch den Kopf schüttelte, hoffte ich doch mit Annie und ihrer Mutter, dass sie mit ihrer Vermutung Recht behielten, dass es sich beim Tod von Kristen um ein großes Missverständnis handelte.
Irgendwann wurde dieser Teil doch zu unglaubwürdig und ich hätte die Zwei am liebsten geschüttelt, weil mir ihre Gedanken so verrückt erschienen. Aber ich habe sie trotzdem beide liebgewonnen!
Meine Lieblingsstellen in der Geschichte waren die Szenen mit dem kleinen Au-Pair-Mädchen, um das sich Annie kümmert...Aber mehr werde ich an dieser Stelle wohl nicht verraten ;)
"Und nebenan warten die Sterne" war schlussendlich abwechslungsreich und führte mich an unterschiedliche Orte, die mich alle faszinierten.
Zwischendurch hat es mich auch schmunzeln gebracht und konnte ein Gute-Laune-Gefühl vermitteln, trotz der tiefen Trauer und Verzweiflung in dem Buch. Ein wichtiger Punkt, mit dem die Autorin mich wieder ein Stück überzeugen konnte :)

Fazit
"Und nebenan warten die Sterne" kann es kaum mit den vorherigen Büchern von Lori Nelson Spielman aufnehmen und hat mich, wahrscheinlich auch durch die hohen Erwartungen, eher enttäuscht.
Die Geschichte ist mir persönlich etwas zu vorhersehbar und unnatürlich gewesen, insgesamt ist es jedoch eine schöne Lektüre, die mich trotz Mängel fesselte und mit einem gefühlvollen Inhalt punkten konnte.


„Wir können 365-mal im Jahr von vorn anfangen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen.“

Eure Samira 🌟

Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension: Du neben mir

Du neben mir

Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Autor: Nicola Yoon
Verlag: CBT Verlag
Seiten: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.04.2017




Inhalt
Die 17-jährige Madeline leidet an einer seltenen Immunkrankheit und hat, seit sie Denken kann, ihr Haus nie verlassen. Ihre Krankenschwester und ihre Mutter sind ihre besten Freundinnen. Ihr geregeltes Leben, in dem Bücher, Lernen und Spieleabende mit ihrer Mutter im Mittelpunkt standen, wird in dem Moment auf den Kopf gestellt, als die neuen Nachbarn - und damit Olly - einziehen. Und Maddy erkennt zum ersten Mal, was das Leben für Einen bereit halten kann...

„Wenn mein Leben ein Buch wäre, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern. Heute ist genauso wie gestern. Morgen wird genauso sein wie heute. Im Buch von Maddy sind alle Kapitel gleich.“

Meinung
Das erste Mal, dass ich auf Nicola Yoon gestoßen bin, war vor ein paar Monaten.
Das englische Cover von "Everything,Everything" (Originaltitel) ist mir zwar schon oft begegnet, ich habe es jedoch nie bewusst wahrgenommen. Doch dann erschien ihr zweites Buch "The sun is also a star" im deutschen und ich habe es sofort verschlungen.
Ich habe mir fest vorgenommen, jetzt auch ihr Debüt zu lesen, als zu diesem Zeitpunkt der Trailer zu der Buchverfilmung im Internet kursierte.
Und ich war mehr als begeistert! Den Trailer habe ich mir unzählige Male angeschaut und dadurch wuchs mein Interesse für das Buch nur noch mehr.
Ich hab dann die neue Auflage mit dem schönen Cover aus dem Film erhalten und das Buch, sofort nachdem ich es in den Händen hielt, begonnen.


"Die Liebe ist jedes Opfer wert. Jedes."

Auch wenn es erst zwei Bücher von Nicola Yoon gibt, bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr Schreibstil unverwechselbar ist.
Die kurzen Kapitel mit den außergewöhnlichen Überschriften sind mir auch in "The sun is also a star" mehr als positiv aufgefallen.
Sie schafft es mit wenigen Worten so viel zu erzählen und Gefühle rüberzubringen.
Außerdem gibt die dem Leser so Luft zum nachdenken.
Ich weiß nicht, wie ich das Buch am besten beschreiben soll, um der Geschichte gerecht zu werden.
Es ist unglaublich facettenreich.
Naturwissenschaften, Literatur, Philosophie, Kunst, Jugendliebe...All das trifft zusammen und jedes neue Kapitel unterscheidet sich von dem vorherigen.
Es tauchen Zeichnungen und Skizzen auf, gefolgt von Chats, Briefen und Post-Ist. Besonders Maddys Wörterbuch fand ich besonders unterhaltsam.
Ich habe das Gefühl bekommen, so Maddy wirklich kennenzulernen, denn durch diese unterschiedlichen Mittel ihre Gedankengänge zu verdeutlichen, wirkte sie ganz natürlich und lebhaft.
Ich habe sie und Olly (ach wunderbarer Olly ) ins Herz geschlossen und wollte sie gar nicht mehr gehen lassen.
Es treffen zwei Welten aufeinander, die für viel Wirbel sorgen.
Beide haben mit ihrer Familie bzw. Familiengeschichte zu kämpfen, wie man auch im wahren Leben findet. Und trotz Maddys Krankheit finden sie einen Weg sich kennenzulernen.
Olly schenkt Maddy eine ganz neues Leben. Ein Leben, das bisher unvorstellbar und Maddy begibt sich dafür in große Gefahr.
Doch sie riskiert alles, um einmal wirklich leben zu können.


„Ich war glücklich, bevor ich ihm begegnet bin. Aber jetzt bin ich lebendig und das ist etwas ganz anderes.“

Durch ihre Krankheit sieht man alles aus einem ganz neuen Blickwinkel und ich habe verwundert festgestellt, wie viele Dinge für uns selbstverständlich sind, die manchen Menschen verwehrt bleiben.
Die große Wendung des Buches gegen Ende hin, hat mich total überrascht!
Mit solch einem Ende hätte ich niemals gerechnet aber im Endeffekt ist es einfach ein perfekter Abschluss für die Geschichte.
Mich hat nur gestört, dass nach dem großen Plot Twist viel zu wenige Seiten zum lesen übrig geblieben sind. Ich hätte da noch etwas mehr erwartet.
Ich wurde mit einer Menge Fragen zurückgelassen, deren Antworten wir wohl nie erhalten werden...
...Doch das gibt uns die Freiheit, uns all die Möglichkeiten selbst vorzustellen.
Wir bekommen niemals auf all unsere Fragen Antworten, also wieso sollte es in einem Buch wie diesem anders sein?

Fazit
Ich bin unglaublich verliebt in das Buch und den außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin.
Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht und mir eine andere Sichtweise auf Dinge gegeben, die ich aus diesem Blickwinkel nie gesehen hätte.
Ich bin unheimlich gespannt auf den Film und freue mich schon auf die Umsetzung, die dem Buch hoffentlich gerecht wird.
Ich kann es euch jedenfalls wärmstens ans Herz legen. 



"Alles ist ein Risiko. Nichts zu tun ist ein Risiko. Es ist deine Entscheidung."



Ich danke Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Eure Samira 🌟

Freitag, 19. Mai 2017

Mai

Monatsthema:


"Distrikt 5 ist der kleinste Distrikt und stellt Strom und Energie zur Verfügung. Daher lesen wir im Mai Bücher, die in einer elektronischen Welt spielen." 



Rezensionen:






April

Monatsthema:


"Distrikt 4 steht für den Fischfang. Somit lesen wir im April Bücher in denen es ums Meer und dessen Bewohner geht. Auch Geschichten die am Meer spielen zählen."



Rezensionen:

Leider habe ich es in diesem Monat aus Zeitgründen nicht geschafft, meine Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben.

März

Monatsthema:


"Distrikt 3 stellt die Technologie her, welche das Kapitol benötigt. Im März geht es also um Bücher, in denen neue Technologien oder Erfindungen vorkommen."


Rezensionen:

Leider habe ich es in diesem Monat aus Zeitgründen nicht geschafft, meine Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben.



Rezension: The sun is also a star

The Sun is also a Star

Titel: The Sun is also a Star
Autor: Nicola Yoon
Seiten: 400
Verlag: Dressler Verlag
Erscheinungsdatum: 20.04.2017




Inhalt
Natashas letzter Tag in New York ist angebrochen, denn ihre Familie soll am Abend wieder nach Jamaika abgeschoben werden. Eine Welt bricht dadurch für sie zusammen und sie möchte nicht kampflos aufgeben. Doch dann trifft sie den Südkoreaner Daniel.
Und dieser eine gemeinsame Tag verändert alles...

Meinung
Als ich auf das Buch gestoßen bin, wusste ich, dass ich es lesen muss.
Nicht wegen dem schönen Cover, dem Inhalt oder den schwärmenden Rezensionen im Internet.
Ich musste es ganz allein aufgrund des Titels lesen.
Es war Liebe auf den ersten Blick, denn der Titel hat mich mehr als nur angesprochen.
Er ist wie ein kleiner Aufschrei: Vergesst nicht nach oben zu schauen. Vergesst nicht, dass die Sonne auch ein Stern ist. Vergesst nicht, dass wir doch alle gleich sind. Dass alle gleich hell leuchten.

Vielleicht ist das schon ein bisschen zu viel gedacht aber diese einfachen Worte haben mich einfach nicht losgelassen und ich war mehr als gespannt, was das Buch zu bieten hatte.
Ich war überrascht, als das Buch mit einem sachlichen Prolog über das Backen von Apfelkuchen begann.
Aber genau das hat mir in dem Buch so gut gefallen!
Es ist aufgeteilt in viele kleinere Kapitel mit unterschiedlichen Sichtweisen. Meistens wechselt es zwischen den zwei Hauptpersonen Daniel und Natasha hin und her.
Aber zwischendurch findet man weitere kleine Geschichten.
Über das Universum, die Liebe, die Wissenschaft, Menschen, Gefühle.
Sie greifen zurück in die Vergangenheit und schauen vor in die Zukunft.
Sie zeigen mit wenigen Worten und kurzen Seiten das ganze Leben von einzelnen Menschen. Den Charakter, die Entscheidungen, die dieser Mensch treffen wird und wie er sich damit fühlt.
Seine Geburt, das Leben, den Tod.
Beim Lesen dieser Zeilen fühlt man sich so wie in dem Moment, wenn man in den Himmel hoch blickt und über die unendliche Weite des Universums nachdenkt, nur um sich selbst plötzlich ganz klein zu fühlen.
Und das steht in einem großen Kontrast zu der Handlung des Buch, in welcher ein einziger Tag so viel Bedeutung erhält.

Tatsache ist: Ich glaube nicht an Magie.
Tatsache ist: Wir sind magisch.

Die Geschichte zwischen Daniel und Natasha ist vielleicht etwas unrealistisch. All die Zufälle - oder sei es Schicksal - sind wunderbar romantisch aber ein bisschen unglaubwürdig.
Und doch liest man es gern. Denn das ist es auch, was man sich wünscht. Kleine Wunder im Leben, so unwahrscheinlich sie auch sein mögen. Wir möchten an sie glauben und "The Sun is also a Star" gibt uns genau dieses Gefühl.

"Ein glutroter Sonnenuntergang ist nicht weniger romantisch, nur weil wir wissen, wie er zustande kommt."

Natasha und Daniel könnten unterschiedlicher nicht sein.
Natasha sieht Zahlen, Fakten, Daten. Sie liebt die Vernunft, das logische Denken und glaubt nicht an die wahre Liebe.
Daniel ist ein Poet, der es liebt Gedichte zu schreiben und trotzdem Medizin studieren soll. Er glaubt daran, dass Alles aus bestimmten Grund passiert.
Als die beiden aufeinandertreffen, wird nicht nur ihre Weltansicht auf den Kopf gestellt.
Sie kämpfen beide mit dem Aufprall von Kulturen, Vorurteilen und Familienproblemen, den man in der heutigen Gesellschaft eigentlich nicht mehr erwarten dürfte.
Mit der richtigen Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit hat Nicola Yoon es geschafft, ein vielschichtiges Buch zu erschaffen.

Fazit
"The Sun is also a Star" ist eine außergewöhnliche Geschichte!
Zwischendurch scheint das Buch etwas zu unglaubwürdig aber es ist voller Lebendigkeit und zeigt, wie sehr wir die Menschen um uns herum beeinflussen. Was passiert, wenn unsere Leben aufeinanderprallen. Welche Möglichkeiten wir haben, wenn wir uns dafür öffnen. Dass es alles möglich ist, solange wir nicht aufhören zu träumen.
Und das zeigt uns Nicola Yoon in nur einem einzigen Tag für die Liebe

"Wir sind dazu geboren, zu träumen und die Dinge zu tun, von denen wir träumen."



Eure Samira 🌟

Mittwoch, 26. April 2017

Club der letzten Wünsche

Club der letzten Wünsche

Titel: Club der letzten Wünsche                             
Autor: Tamy Fabienne Tiede
Seiten: 288 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungsdatum: 01.02.2017



Inhalt
Schon in der Vergangenheit hatte Jesslyn es nicht immer leicht, doch das ganze wird durch ihre Diagnose getoppt. Jesslyn hat Krebs. Unheilbar.
Aber so leicht lässt sie sich nicht davon unterkriegen. Nicht bevor sie alle Punkte auf ihrer Liste erlebt hat...

Meinung
Als ich in der Buchhandlung zum ersten Mal auf das Buch gestoßen bin, ist es mir sofort aufgefallen.
Die Farben des Covers sind wunderschön und der Titel hat mich gleich an "Club der toten Dichter" und "Club der roten Bänder" erinnert - Zwei Dinge, die ich liebe.
Die Geschichte an sich ist wohl nichts Neues und findet man ziemlich häufig in den Büchern momentan. Aber was ein Buch mit einer solchen Geschichte ausmacht, ist die Umsetzung.
Und ich war sehr gespannt, ob die Autorin mich in dieser Hinsicht überzeugen kann.
Anfangs bin ich nicht wirklich mit der Protagonistin Jesslyn und ihrem Verhalten warm geworden.
Sie hat sich relativ kindisch verhalten, besonders in Bezug auf ihre Krankheit.
Auch ihr Umgang mit dem Umfeld, dem sie ständig abwehrend, zwischendurch unfreundlich, wenn nicht sogar etwas überheblich, begegnete, hat mich gestört.
Ich finde, dass die Autorin hier ein klares Bild von Jesslyns Charakter vermitteln wollte und sich zu Beginn etwas zu sehr auf ihre Idee von Jesslyn fixiert, ihr durch das Schreiben die freie Entfaltung genommen hat.
Außerdem war das Verhältnis zwischen den Ärzten und Jesslyn, bzw. den Familienmitgliedern, für mich sehr unrealistisch. Die Situation, in die sich Jesslyn durch ihr Unwissen gebracht hat, ist meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich, daher las ich mit Skepsis weiter.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte doch noch positiv überraschen können.
Ich habe die Charaktere näher kennengelernt, die mir so immer vielfältiger erschienen.
Die kleinen Überraschungen von Jesslyns Freunden waren einfach wundervoll und ich habe gemerkt, dass sich immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gestohlen hat.
Und auch die unterschiedlichsten Gefühle sind vermittelt worden.
Ich konnte Jesslyn und ihre Sichtweise verstehen, was mich nur noch emotionaler zurück gelassen hat.
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich der Schluss so berühren würde.
Ich hatte Tränen in den Augen und war teilweise überwältigt von den letzten Seiten.
Und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zum Ende hin erst wirklich aufgeblüht ist.
Damit konnte ich ihr den holprigen Anfang auch wieder verzeihen ;)

Gestört hat mich jedoch, dass die Autorin ständig etwas nebenbei angesprochen hat, das wahrscheinlich eine gewisse Bedeutung haben sollte, sie aber weiter nicht ausgeführt hat (z.B. kleine Familiengeheimnisse, die wohl nie aufgedeckt werden)  - vermutlich weil das Buch sonst zu lang gewesen wäre. Ich finde, sie hätte sich da mehr auf das Wesentliche konzentrieren sollen: Sie hat einfach zu viele Ideen gehabt, ohne sie wirklich umzusetzen, dabei gilt manchmal: Weniger ist mehr.

Fazit
"Der Club der letzten Wünsche" war ein wunderbares Buch mit einer emotionalen Geschichte.
Durch den Schreibstil der Autorin habe ich währenddessen jedoch meine Schwierigkeiten gehabt, wodurch die Lesefreude leider etwas gemindert wurde.
Nach dem Beenden war ich einen kurzen Moment regungslos, da mich das Ende voller Gedanken zurückgelassen hat und das zeigt mir, dass trotz allem viel Positives in diesem Buch steckt.
Insgesamt lohnt es sich, die Geschichte zu lesen. Man sollte jedoch keines der atemberaubenden Meisterwerke, wie es viele aus diesem Genre gibt, erwarten. :)

Eure Samira 🌟


Ich danke dem Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.