Montag, 31. Juli 2017

Juni

Monatsthema:



"Distrikt 6 steht für den Transport. Daher werden im Juni Bücher gelesen in denen es um die Reise geht. Vielleicht sogar mit besonderen Transportmitteln."


Rezensionen:

Leider habe ich es diesen Monat aus Zeitgründen nicht geschafft, meine Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben.

Rezension: Der Islam, das Islam, was Islam?

Der Islam, das Islam, was Islam?

Titel: Der Islam, das Islam, was Islam?
Autor: Kerim Pamuk
Verlag: Gütersloher Verlag
Seiten: 240 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.04.2017




Inhalt
Warum werden Männer schwul, wenn Frauen Auto fahren? Ist Dschihad die islamische Form der Butterfahrt und sind Schiiten Globuli? Kerim Pamuk führt auf bisher nicht gekannte Weise ein in die Welt des Islam: mit scharfem Witz und hintergründigem Humor. Von A wie Allah bis Z wie Zahnschmerz erklärt er uns das Leben und Denken der Muslime. Ein Buch, so ernsthaft, dass kein Auge trocken bleibt, und man am Ende verblüfft erkennt: Der Islam ist viel bunter und witziger als gedacht.


Meinung
Der Islam - eine Religion, die besonders in der jetzigen Gesellschaft kontroversen Anklang findet.
Es gibt Unmengen von Sachbüchern über diese monotheistische Religion, doch Kerim Pamuk bringt sie uns auf eine Weise nahe, die sehr ungewöhnlich ist.
Das Buch ist wie ein Lexikon aufgebaut und führt den Leser von A bis Z durch die unterschiedlichsten Punkte.
Diese Aufgliederung sorgt auch für eine Menge Abwechslung. Nach einem eher tieferen Thema mit etwas komplizierteren Definition, tauchen auch Abschnitte über Döner und Falafel auf. 
Kerim Pamuk schafft es so mit einer guten Portion aus Witz und Fakten, den Leser immer bei Laune zu halten.
Dadurch, dass das Buch so viele verschiedene Abschnitte und Begriffe sammelt, erhält man einen breitgefächerten Einblick in die Religion. Im Gegenzug ist es natürlich nicht möglich, auf alle Punkte näher einzugehen und sie tiefergehend zu betrachten. 
Zwischendurch musste ich wirklich schmunzeln und lauthals über die Kommentare des Autors lachen, die dem ganzen Thema eine gewisse Kritik und Hinterfragung beigesteuert haben. 
Hier lässt sich jetzt jedoch darüber streiten, inwiefern manche Kommentare angebracht waren. 
Das Buch ist gefüllt mit Ironie, nichts und niemand kann dieser entkommen und mir persönlich war es an manchen Stellen einfach zu viel des Guten und ich habe es daher eher stückchenweise gelesen, um mich wieder voll und ganz auf den ironischen Stil einlassen zu können.
Ansonsten gehörten diese teils bissigen Anmerkungen für mich einfach dazu und gaben dem etwas anderen Sachbuch das gewisse Etwas, das ein humorvolles Lesen ermöglichte.
Der Schreibstil ist sehr locker, jugendlich und modern und kann auch jüngeren Lesern, die sich gerne mit dem Thema befassen würden, auf eine etwas vereinfachte Art Informationen nahe legen. Für den Einstieg in das Wissen über den Islam oder einen ersten Einblick über nähere Details ist dieses Buch perfekt. 
Kerim Pamuk schafft außerdem einen fließenden Übergang zwischen amüsanteren und ernsteren Themen und lässt den Leser nachdenklich werden. Während er gleichzeitig seine Meinung zum Besten gibt, die deutlich lesbar ist, gibt er einem die Möglichkeit, sich eigenen Gedanken zu den Themen zu machen und selber eine Meinung zu bilden.

Fazit
Insgesamt ist "Der Islam, das Islam, was Islam?" trotz des Humors und der Ironie - oder vielleicht gerade deshalb - sehr informativ und bringt dem Leser die Religion näher. 
Durch den Schreibstil spricht er vor allem Jüngere an und bringt auch diese dazu, sich mit Interesse dem Thema zu widmen, das er unterhaltsam verpackt. 
Brisantere Themen und häufig medial diskutierte, werden besonders angesprochen und dargestellt, um weit verbreitete Missverständnisse zu klären, beziehungsweise um aufzuklären.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen und hatte es auch in kurzer Zeit durchgelesen. Ist man jedoch schon näher mit der Religion vertraut oder wünscht sich etwas tiefergehendes, dient das Buch statt zur Information eher nur zu Unterhaltung, durch die abwechslungsreichen Darstellung von Kerim Pamuk. 






Ich danke dem Gütersloher Verlagshaus für das Rezensionsexemplar.

Eure Samira 🌟

Montag, 29. Mai 2017

Rezension: Und nebenan warten die Sterne

Und nebenan warten die Sterne

Titel: Und nebenan warten die Sterne
Autor: Lori Nelson Spielman
Seiten: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.09.2016



Inhalt
Annies Welt bricht zusammen, als ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück ums Leben kommt. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, eine erfolgreiche Immobilienmaklerin, die sich nach dem Tod ihrer Tochter jedoch erst Recht in die Arbeit stürzt.
Erst das plötzliche Verschwinden von Annie rüttelt sie auf und Erika wird klar, dass sie sich auf die Suche machen muss, denn sonst könnte alles zu spät sein...

Meinung
Schon die vorherigen zwei Bücher von Lori Nelson Spielman - besonders "Morgen kommt ein neuer Himmel" - habe ich verschlungen und konnte neuen Lesestoff von ihr kaum erwarten.
Ich fand es sehr schön, dass der Verlag an dem typischen Cover festhält, dass für mich großen Erkennungswert hat.
Leider verrät der Klappentext schon im voraus, was passiert und am Anfang des Buches schwächt es die Spannung.
Und dann hatte ich auch noch Probleme in das Buch rein zu finden. Das ganze Geschehen war für mich einfach zu vorhersehbar und mit den Charakteren konnte ich zunächst kaum was anfangen.
Zu Beginn war mir das ganze Geschehen zu gewollt, und es ist mir dadurch schwer gefallen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich dann an die Charaktere, die Erzählweise und den Stil, welche mir nun locker und flüssiger erschienen.


„Setz niemals ein Ausrufezeichen hinter jemanden, der nach dir nur ein Komma macht.“

Die Idee mit dem Sprüchebüchlein, dass in der Familie eine große Rolle spielt, fand ich sehr schön und die Lebensweisheiten waren auch immer sehr passend gewählt.
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten fesselte mich die Geschichte immer mehr. Ich hatte so viele Fragen, wollte den Geheimnissen auf die Spur kommen und während ich gleichzeitig skeptisch den Kopf schüttelte, hoffte ich doch mit Annie und ihrer Mutter, dass sie mit ihrer Vermutung Recht behielten, dass es sich beim Tod von Kristen um ein großes Missverständnis handelte.
Irgendwann wurde dieser Teil doch zu unglaubwürdig und ich hätte die Zwei am liebsten geschüttelt, weil mir ihre Gedanken so verrückt erschienen. Aber ich habe sie trotzdem beide liebgewonnen!
Meine Lieblingsstellen in der Geschichte waren die Szenen mit dem kleinen Au-Pair-Mädchen, um das sich Annie kümmert...Aber mehr werde ich an dieser Stelle wohl nicht verraten ;)
"Und nebenan warten die Sterne" war schlussendlich abwechslungsreich und führte mich an unterschiedliche Orte, die mich alle faszinierten.
Zwischendurch hat es mich auch schmunzeln gebracht und konnte ein Gute-Laune-Gefühl vermitteln, trotz der tiefen Trauer und Verzweiflung in dem Buch. Ein wichtiger Punkt, mit dem die Autorin mich wieder ein Stück überzeugen konnte :)

Fazit
"Und nebenan warten die Sterne" kann es kaum mit den vorherigen Büchern von Lori Nelson Spielman aufnehmen und hat mich, wahrscheinlich auch durch die hohen Erwartungen, eher enttäuscht.
Die Geschichte ist mir persönlich etwas zu vorhersehbar und unnatürlich gewesen, insgesamt ist es jedoch eine schöne Lektüre, die mich trotz Mängel fesselte und mit einem gefühlvollen Inhalt punkten konnte.


„Wir können 365-mal im Jahr von vorn anfangen. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen.“

Eure Samira 🌟

Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension: Du neben mir

Du neben mir

Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Autor: Nicola Yoon
Verlag: CBT Verlag
Seiten: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.04.2017




Inhalt
Die 17-jährige Madeline leidet an einer seltenen Immunkrankheit und hat, seit sie Denken kann, ihr Haus nie verlassen. Ihre Krankenschwester und ihre Mutter sind ihre besten Freundinnen. Ihr geregeltes Leben, in dem Bücher, Lernen und Spieleabende mit ihrer Mutter im Mittelpunkt standen, wird in dem Moment auf den Kopf gestellt, als die neuen Nachbarn - und damit Olly - einziehen. Und Maddy erkennt zum ersten Mal, was das Leben für Einen bereit halten kann...

„Wenn mein Leben ein Buch wäre, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern. Heute ist genauso wie gestern. Morgen wird genauso sein wie heute. Im Buch von Maddy sind alle Kapitel gleich.“

Meinung
Das erste Mal, dass ich auf Nicola Yoon gestoßen bin, war vor ein paar Monaten.
Das englische Cover von "Everything,Everything" (Originaltitel) ist mir zwar schon oft begegnet, ich habe es jedoch nie bewusst wahrgenommen. Doch dann erschien ihr zweites Buch "The sun is also a star" im deutschen und ich habe es sofort verschlungen.
Ich habe mir fest vorgenommen, jetzt auch ihr Debüt zu lesen, als zu diesem Zeitpunkt der Trailer zu der Buchverfilmung im Internet kursierte.
Und ich war mehr als begeistert! Den Trailer habe ich mir unzählige Male angeschaut und dadurch wuchs mein Interesse für das Buch nur noch mehr.
Ich hab dann die neue Auflage mit dem schönen Cover aus dem Film erhalten und das Buch, sofort nachdem ich es in den Händen hielt, begonnen.


"Die Liebe ist jedes Opfer wert. Jedes."

Auch wenn es erst zwei Bücher von Nicola Yoon gibt, bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr Schreibstil unverwechselbar ist.
Die kurzen Kapitel mit den außergewöhnlichen Überschriften sind mir auch in "The sun is also a star" mehr als positiv aufgefallen.
Sie schafft es mit wenigen Worten so viel zu erzählen und Gefühle rüberzubringen.
Außerdem gibt die dem Leser so Luft zum nachdenken.
Ich weiß nicht, wie ich das Buch am besten beschreiben soll, um der Geschichte gerecht zu werden.
Es ist unglaublich facettenreich.
Naturwissenschaften, Literatur, Philosophie, Kunst, Jugendliebe...All das trifft zusammen und jedes neue Kapitel unterscheidet sich von dem vorherigen.
Es tauchen Zeichnungen und Skizzen auf, gefolgt von Chats, Briefen und Post-Ist. Besonders Maddys Wörterbuch fand ich besonders unterhaltsam.
Ich habe das Gefühl bekommen, so Maddy wirklich kennenzulernen, denn durch diese unterschiedlichen Mittel ihre Gedankengänge zu verdeutlichen, wirkte sie ganz natürlich und lebhaft.
Ich habe sie und Olly (ach wunderbarer Olly ) ins Herz geschlossen und wollte sie gar nicht mehr gehen lassen.
Es treffen zwei Welten aufeinander, die für viel Wirbel sorgen.
Beide haben mit ihrer Familie bzw. Familiengeschichte zu kämpfen, wie man auch im wahren Leben findet. Und trotz Maddys Krankheit finden sie einen Weg sich kennenzulernen.
Olly schenkt Maddy eine ganz neues Leben. Ein Leben, das bisher unvorstellbar und Maddy begibt sich dafür in große Gefahr.
Doch sie riskiert alles, um einmal wirklich leben zu können.


„Ich war glücklich, bevor ich ihm begegnet bin. Aber jetzt bin ich lebendig und das ist etwas ganz anderes.“

Durch ihre Krankheit sieht man alles aus einem ganz neuen Blickwinkel und ich habe verwundert festgestellt, wie viele Dinge für uns selbstverständlich sind, die manchen Menschen verwehrt bleiben.
Die große Wendung des Buches gegen Ende hin, hat mich total überrascht!
Mit solch einem Ende hätte ich niemals gerechnet aber im Endeffekt ist es einfach ein perfekter Abschluss für die Geschichte.
Mich hat nur gestört, dass nach dem großen Plot Twist viel zu wenige Seiten zum lesen übrig geblieben sind. Ich hätte da noch etwas mehr erwartet.
Ich wurde mit einer Menge Fragen zurückgelassen, deren Antworten wir wohl nie erhalten werden...
...Doch das gibt uns die Freiheit, uns all die Möglichkeiten selbst vorzustellen.
Wir bekommen niemals auf all unsere Fragen Antworten, also wieso sollte es in einem Buch wie diesem anders sein?

Fazit
Ich bin unglaublich verliebt in das Buch und den außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin.
Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht und mir eine andere Sichtweise auf Dinge gegeben, die ich aus diesem Blickwinkel nie gesehen hätte.
Ich bin unheimlich gespannt auf den Film und freue mich schon auf die Umsetzung, die dem Buch hoffentlich gerecht wird.
Ich kann es euch jedenfalls wärmstens ans Herz legen. 



"Alles ist ein Risiko. Nichts zu tun ist ein Risiko. Es ist deine Entscheidung."



Ich danke Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Eure Samira 🌟

Freitag, 19. Mai 2017

Mai

Monatsthema:


"Distrikt 5 ist der kleinste Distrikt und stellt Strom und Energie zur Verfügung. Daher lesen wir im Mai Bücher, die in einer elektronischen Welt spielen." 



Rezensionen:






April

Monatsthema:


"Distrikt 4 steht für den Fischfang. Somit lesen wir im April Bücher in denen es ums Meer und dessen Bewohner geht. Auch Geschichten die am Meer spielen zählen."



Rezensionen:

Leider habe ich es in diesem Monat aus Zeitgründen nicht geschafft, meine Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben.

März

Monatsthema:


"Distrikt 3 stellt die Technologie her, welche das Kapitol benötigt. Im März geht es also um Bücher, in denen neue Technologien oder Erfindungen vorkommen."


Rezensionen:

Leider habe ich es in diesem Monat aus Zeitgründen nicht geschafft, meine Rezensionen zu den gelesenen Büchern zu schreiben.



Rezension: The sun is also a star

The Sun is also a Star

Titel: The Sun is also a Star
Autor: Nicola Yoon
Seiten: 400
Verlag: Dressler Verlag
Erscheinungsdatum: 20.04.2017




Inhalt
Natashas letzter Tag in New York ist angebrochen, denn ihre Familie soll am Abend wieder nach Jamaika abgeschoben werden. Eine Welt bricht dadurch für sie zusammen und sie möchte nicht kampflos aufgeben. Doch dann trifft sie den Südkoreaner Daniel.
Und dieser eine gemeinsame Tag verändert alles...

Meinung
Als ich auf das Buch gestoßen bin, wusste ich, dass ich es lesen muss.
Nicht wegen dem schönen Cover, dem Inhalt oder den schwärmenden Rezensionen im Internet.
Ich musste es ganz allein aufgrund des Titels lesen.
Es war Liebe auf den ersten Blick, denn der Titel hat mich mehr als nur angesprochen.
Er ist wie ein kleiner Aufschrei: Vergesst nicht nach oben zu schauen. Vergesst nicht, dass die Sonne auch ein Stern ist. Vergesst nicht, dass wir doch alle gleich sind. Dass alle gleich hell leuchten.

Vielleicht ist das schon ein bisschen zu viel gedacht aber diese einfachen Worte haben mich einfach nicht losgelassen und ich war mehr als gespannt, was das Buch zu bieten hatte.
Ich war überrascht, als das Buch mit einem sachlichen Prolog über das Backen von Apfelkuchen begann.
Aber genau das hat mir in dem Buch so gut gefallen!
Es ist aufgeteilt in viele kleinere Kapitel mit unterschiedlichen Sichtweisen. Meistens wechselt es zwischen den zwei Hauptpersonen Daniel und Natasha hin und her.
Aber zwischendurch findet man weitere kleine Geschichten.
Über das Universum, die Liebe, die Wissenschaft, Menschen, Gefühle.
Sie greifen zurück in die Vergangenheit und schauen vor in die Zukunft.
Sie zeigen mit wenigen Worten und kurzen Seiten das ganze Leben von einzelnen Menschen. Den Charakter, die Entscheidungen, die dieser Mensch treffen wird und wie er sich damit fühlt.
Seine Geburt, das Leben, den Tod.
Beim Lesen dieser Zeilen fühlt man sich so wie in dem Moment, wenn man in den Himmel hoch blickt und über die unendliche Weite des Universums nachdenkt, nur um sich selbst plötzlich ganz klein zu fühlen.
Und das steht in einem großen Kontrast zu der Handlung des Buch, in welcher ein einziger Tag so viel Bedeutung erhält.

Tatsache ist: Ich glaube nicht an Magie.
Tatsache ist: Wir sind magisch.

Die Geschichte zwischen Daniel und Natasha ist vielleicht etwas unrealistisch. All die Zufälle - oder sei es Schicksal - sind wunderbar romantisch aber ein bisschen unglaubwürdig.
Und doch liest man es gern. Denn das ist es auch, was man sich wünscht. Kleine Wunder im Leben, so unwahrscheinlich sie auch sein mögen. Wir möchten an sie glauben und "The Sun is also a Star" gibt uns genau dieses Gefühl.

"Ein glutroter Sonnenuntergang ist nicht weniger romantisch, nur weil wir wissen, wie er zustande kommt."

Natasha und Daniel könnten unterschiedlicher nicht sein.
Natasha sieht Zahlen, Fakten, Daten. Sie liebt die Vernunft, das logische Denken und glaubt nicht an die wahre Liebe.
Daniel ist ein Poet, der es liebt Gedichte zu schreiben und trotzdem Medizin studieren soll. Er glaubt daran, dass Alles aus bestimmten Grund passiert.
Als die beiden aufeinandertreffen, wird nicht nur ihre Weltansicht auf den Kopf gestellt.
Sie kämpfen beide mit dem Aufprall von Kulturen, Vorurteilen und Familienproblemen, den man in der heutigen Gesellschaft eigentlich nicht mehr erwarten dürfte.
Mit der richtigen Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit hat Nicola Yoon es geschafft, ein vielschichtiges Buch zu erschaffen.

Fazit
"The Sun is also a Star" ist eine außergewöhnliche Geschichte!
Zwischendurch scheint das Buch etwas zu unglaubwürdig aber es ist voller Lebendigkeit und zeigt, wie sehr wir die Menschen um uns herum beeinflussen. Was passiert, wenn unsere Leben aufeinanderprallen. Welche Möglichkeiten wir haben, wenn wir uns dafür öffnen. Dass es alles möglich ist, solange wir nicht aufhören zu träumen.
Und das zeigt uns Nicola Yoon in nur einem einzigen Tag für die Liebe

"Wir sind dazu geboren, zu träumen und die Dinge zu tun, von denen wir träumen."



Eure Samira 🌟

Mittwoch, 26. April 2017

Club der letzten Wünsche

Club der letzten Wünsche

Titel: Club der letzten Wünsche                             
Autor: Tamy Fabienne Tiede
Seiten: 288 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungsdatum: 01.02.2017



Inhalt
Schon in der Vergangenheit hatte Jesslyn es nicht immer leicht, doch das ganze wird durch ihre Diagnose getoppt. Jesslyn hat Krebs. Unheilbar.
Aber so leicht lässt sie sich nicht davon unterkriegen. Nicht bevor sie alle Punkte auf ihrer Liste erlebt hat...

Meinung
Als ich in der Buchhandlung zum ersten Mal auf das Buch gestoßen bin, ist es mir sofort aufgefallen.
Die Farben des Covers sind wunderschön und der Titel hat mich gleich an "Club der toten Dichter" und "Club der roten Bänder" erinnert - Zwei Dinge, die ich liebe.
Die Geschichte an sich ist wohl nichts Neues und findet man ziemlich häufig in den Büchern momentan. Aber was ein Buch mit einer solchen Geschichte ausmacht, ist die Umsetzung.
Und ich war sehr gespannt, ob die Autorin mich in dieser Hinsicht überzeugen kann.
Anfangs bin ich nicht wirklich mit der Protagonistin Jesslyn und ihrem Verhalten warm geworden.
Sie hat sich relativ kindisch verhalten, besonders in Bezug auf ihre Krankheit.
Auch ihr Umgang mit dem Umfeld, dem sie ständig abwehrend, zwischendurch unfreundlich, wenn nicht sogar etwas überheblich, begegnete, hat mich gestört.
Ich finde, dass die Autorin hier ein klares Bild von Jesslyns Charakter vermitteln wollte und sich zu Beginn etwas zu sehr auf ihre Idee von Jesslyn fixiert, ihr durch das Schreiben die freie Entfaltung genommen hat.
Außerdem war das Verhältnis zwischen den Ärzten und Jesslyn, bzw. den Familienmitgliedern, für mich sehr unrealistisch. Die Situation, in die sich Jesslyn durch ihr Unwissen gebracht hat, ist meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich, daher las ich mit Skepsis weiter.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte doch noch positiv überraschen können.
Ich habe die Charaktere näher kennengelernt, die mir so immer vielfältiger erschienen.
Die kleinen Überraschungen von Jesslyns Freunden waren einfach wundervoll und ich habe gemerkt, dass sich immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gestohlen hat.
Und auch die unterschiedlichsten Gefühle sind vermittelt worden.
Ich konnte Jesslyn und ihre Sichtweise verstehen, was mich nur noch emotionaler zurück gelassen hat.
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich der Schluss so berühren würde.
Ich hatte Tränen in den Augen und war teilweise überwältigt von den letzten Seiten.
Und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zum Ende hin erst wirklich aufgeblüht ist.
Damit konnte ich ihr den holprigen Anfang auch wieder verzeihen ;)

Gestört hat mich jedoch, dass die Autorin ständig etwas nebenbei angesprochen hat, das wahrscheinlich eine gewisse Bedeutung haben sollte, sie aber weiter nicht ausgeführt hat (z.B. kleine Familiengeheimnisse, die wohl nie aufgedeckt werden)  - vermutlich weil das Buch sonst zu lang gewesen wäre. Ich finde, sie hätte sich da mehr auf das Wesentliche konzentrieren sollen: Sie hat einfach zu viele Ideen gehabt, ohne sie wirklich umzusetzen, dabei gilt manchmal: Weniger ist mehr.

Fazit
"Der Club der letzten Wünsche" war ein wunderbares Buch mit einer emotionalen Geschichte.
Durch den Schreibstil der Autorin habe ich währenddessen jedoch meine Schwierigkeiten gehabt, wodurch die Lesefreude leider etwas gemindert wurde.
Nach dem Beenden war ich einen kurzen Moment regungslos, da mich das Ende voller Gedanken zurückgelassen hat und das zeigt mir, dass trotz allem viel Positives in diesem Buch steckt.
Insgesamt lohnt es sich, die Geschichte zu lesen. Man sollte jedoch keines der atemberaubenden Meisterwerke, wie es viele aus diesem Genre gibt, erwarten. :)

Eure Samira 🌟


Ich danke dem Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.




Montag, 10. April 2017

Rezension: Ich wollte nur, dass du noch weißt...

Ich wollte nur, dass dass du noch weißt...

Titel: Ich wollte nur, dass du noch weißt...
Autor: Emily Tunko, Lisa Congdon
Verlag: Loewe Verlag 
Seiten: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 13.02.2017




Inhalt
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Solche, bisher unveröffentlichte Briefe aus der ganzen Welt, wurden gesammelt und in diesem Buch zusammengeführt.

Meinung
Der Blog "My Dear Blank" ist mir schon länger bekannt gewesen. Und ich verfolge ihn noch immer!
Ich liebe die Idee dahinter und finde es einfach erstaunlich, wie viele Personen dazu bereit sind, ihre Briefe zu veröffentlichen.
In jedem einzelnen Brief, Satz und Wort stecken unglaublich viele Emotionen.
Hinter jedem Brief versteckt sich eine Person mit einer Geschichte.
Mit Persönlichkeit, Gedanken über die großen und kleinen Dinge im Leben.
Personen voller Liebe und Hass.
Voller Leidenschaft und Angst.
Glück und Trauer.
Zweifeln und Träumen.
Es macht fast süchtig, diese Briefe zu lesen. Man entdeckt sich manchmal selber wieder, fühlt sich angesprochen und findet Kraft in den Worten eines Menschen, der irgendwo auf dieser Welt lebt.
Und auf der anderen Seite wird einem erst klar, wie viel Individualität und Leben in jedem Einzelnen von uns steckt.
Es gibt unendlich viele Schicksale, die auf ihre eigene Weise einzigartig sind. Über die man sich erst durch die Briefe Gedanken macht. Und die einem das Gefühl geben, diese wildfremden Menschen beschützen zu wollen, ein Gespräch mit zu führen oder sie einfach nur zu umarmen.
Das Buch ist wunderschön und kreativ gestaltet. Die Tropfen auf dem Cover, die in den Regenbogenfarben schillern und irgendwie auch diese kunterbunte Welt widerspiegeln.
Und die Illustrationen und farbenfrohen Seiten im Inneren, die passend auf die Briefe abgestimmt sind.
Es wurde viel Liebe in das Buch gesteckt und das hat man auch während dem durchblättern gespürt.
Außerdem ist das Ganze in unterschiedliche Themen unterteilt, was mir gut gefallen hat.

Leider war ich ein kleines bisschen enttäuscht von der Auswahl der Briefe.
Sie waren alle wunderschön aber ich hätte mir etwas mehr Vielfalt gewünscht. Nachdem ich die unterschiedlichsten Texte auf dem Blog gelesen hatte, war ich überrascht, dass so ähnliche Inhalte auftauchten. Aber ich bin trotzdem mehr als zufrieden mit dem Buch und falls ich Lust auf mehr habe, kann ich ja jederzeit im Internet nach weiteren Beiträgen schauen ;)

Fazit
"Ich wollte nur, dass du noch weißt.." ist ein wunderschönes und inspirierendes Buch, das voll von Poesie und Leben ist.
Es ist ein Buch, dass man jederzeit aufschlagen kann, um sich mit einem Brief den Tag zu versüßen.
Und ich werde auch in Zukunft immer mal wieder durch die Seiten blättern und mich über die schöne Gestaltung und gefühlvollen Worte zu freuen.





Eure Samira 🌟

Ich danke dem Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar.


Freitag, 31. März 2017

Überleben ist ein guter Anfang

Überleben ist ein guter Anfang

Titel: Überleben ist ein guter Anfang
Autor: Andrea Ulmer
Seiten: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 10.02.2017


Inhalt
Anja Möller erkrankt schwer an Brustkrebs. Ihrem fürsorglichen Mann zuliebe, besucht sie eine Selbsthilfegruppe. Nach anfänglicher Skepsis wird sie positiv überrascht von der kunterbunten Frauengruppe. Als Sieglinde, ältestes Mitglied und der stetige,optimistische Fels in der Brandung, verstirbt, beschließen die verbliebenen Fünf anstelle von Sieglinde auf eine große Weltreise zu gehen. Zusammen erleben sie viele Abenteuer und stellen sich gemeinsam den Herausforderungen, die sich ihnen stellen...

Meinung
Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Jede Einzelne von Ihnen besitzt einen außergewöhnlichen und einzigartigen Charakter.
Sie geben zusammen eine tolle, verrückte Gruppe ab und ihre schrulligen Eigenarten haben sie so liebenswert für mich gemacht.
Der gemeinsame Nenner, der sie alle erst vereint hat, ist ihre Diagnose: Krebs.
"Überleben ist ein guter Anfang" ist nicht das erste Buch, dass sich mit der Krankheit und Krebspatienten beschäftigt.
Und trotzdem war ich sehr gespannt, was mich dahinter erwartet.
Die Idee der gemeinsamen Weltreise hat mich besonders angesprochen und ich hatte auf ein lebendiges Abenteuer voller Hochs und Tiefs gehofft.
Leider traf dies nur teilweise zu.
Während des Lesens sind bei mir keine wirklichen Gefühle aufgekommen und ich fühlte mich eher distanziert von dem Geschehen und den Charakteren.
Natürlich wurde es mit diesem durchgemischte Haufen von Power-Frauen nicht langweilig aber auch gerade deshalb hat es mich so verwundert, dass ich keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.
Vielleicht lag es am Schreibstil, der mehr einem Bericht ähnelte.
Denn das war es, was mich am meisten gestört hat.
Innerhalb weniger Wochen machen die Fünf eine Weltreise. Kein unmögliches Vorhaben - schließlich basiert dies auf wahren Ereignissen - aber dadurch wirkte alles so klar strukturiert, wie eine To-Do-Liste, bei der man eins nach dem anderen abhakt.
Im Gegenzug habe ich sehr viele Orte, Kulturen und Menschen kennenlernen dürfen.
Es war bunt und abenteuerlich, abwechslungsreich und erstaunlich schön.
Aber auf der anderen Seite hat mir auch einfach etwas gefehlt.
Zwischendurch wurde einfach aufgezählt, was die Charaktere in dem jeweiligen Land erlebt haben.
Und ich finde, dass die Autorin etwas ausschweifender hätte sein können. Mit Freuden würde ich auch kleinere Details über die Reise lesen, die dem ganzen erst das Lebhafte geben können.
Und ich hätte mich auch gefreut, wenn Andrea Ulmer genauer auf unsere fünf Frauen eingegangen wäre.
Ich habe nur einen kleinen Einblick in ihre Gefühle bekommen und habe eindeutig mehr in dieser Hinsicht erwartet.
Nachdem ich das Buch beendet hatte, kam es mir so vor, als hätte die entscheidende Erkenntnis oder Pointe gefehlt, da es so offen aufgehört hat und ich normalerweise einen guten Abschluss für die gelesene Geschichte brauche.

Fazit
Das Buch war schnell durchgelesen und mir hat es ehrlich Spaß gemacht, den Dialogen der Protagonistinnen zu folgen und sie auf ihrer Reise zu begleiten.
Total unterschiedliche Aspekte der Weltkulturen waren zu sehen und sie haben so viele Dinge erlebt, wodurch ich gar keine andere Wahl hatte, als weiterzulesen ;)
Insgesamt wurden meine Erwartungen nicht so erfüllt, wie ich es mir gewünscht hätte.
Dafür war mir die Geschichte etwas zu oberflächlich und hat mir das Gefühl vermittelt, dass die Handlung Punkt für Punkt abgehakt wurde.
"Überleben ist ein guter Anfang" war eine schöne Lektüre für zwischendurch, die mich gut unterhalten hat, mich jedoch nicht vollkommen überzeugen konnte.


Eure Samira 🌟

Ich danke dem Ullstein Bucherverlagen für das Rezensionsexemplar.


Freitag, 10. März 2017

Rezension: Die uns lieben

Die uns lieben

Titel: Die uns lieben
Autor: Jenna Blum
Verlag: Aufbau Verlag
Seiten: 518 Seiten
Erscheinungsdatum: Januar 2015

Inhalt
Trudy macht sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Ihre verschwiegene Mutter, die seit 50 Jahren ein Geheimnis mit sich trägt, besitzt ein mysteriöses Familienbild aus dem zweiten Weltkrieg, das die beiden mit einen Nazi-Oberbefehlshaber zeigt. Trudy möchte auf die vielen Fragen, die sich ihr schon immer stellten, endlich die Antworten finden und stößt auf eine Geschichte voller Schuld, Verzweiflung und Liebe...

Meinung
Auf Empfehlung einer Bekannten, mit der ich schon vorher einige Büchertipps ausgetauscht hatte, habe ich dieses Buch überhaupt erst ohne große Erwartung angefangen.
Und bis jetzt habe ich sehr gemischte Gefühle darüber.
Ich kann nicht klar sagen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht.
Auf der einen Seite war ich nach erstem Leseeindruck etwas entmutigt, weil die Seitenanzahl bzw. Dicke mich ganz schön eingeschüchtert hat.
Der Anfang schien so langweilig und entsprach überhaupt nicht einer Geschichte, die mich dazu bringen würde, bis zum Schluss durchzuhalten.
Überraschenderweise war das Gegenteil der Fall.
Ich habe gerne weitergelesen und die Geschichte fesselte mich immer mehr.
Dabei kann ich nicht mal sagen, dass es an den Charakteren oder dem Schreibstil lag, denn jedes andere Buch hätte ich sonst weggelegt.
"Die uns lieben" hat mich schlicht und einfach interessiert. Ich war neugierig, was geschehen würde.
Es fühlte sich mehr so an, als würde ich eine Kurzgeschichte lesen, was im krassen Gegensatz zu dem dicken Roman steht.
Das liegt daran, dass die Handlung, wie bei einer Kurzgeschichte, mitten aus dem Leben gegriffen ist, von diesem Leben und der Situation erzählt und es dabei belässt.
Zum Teil hat mir die Reflektion dahinter gefehlt und bei einem solch schwierigen Thema hätte ich mir mehr gewünscht.
Der Inhalt hat mich davon abgehalten, das Buch abzubrechen aber der Höhepunkt der Geschichte, auf den ich die ganze Zeit gewartet hatte, fehlte einfach und nachdem ich das Buch zugeschlagen hatte, erschien mir die Handlung so sinnlos, ohne wirkliches Ziel.
"Ja..und jetzt?".
Das Ende war mir viel zu abrupt und nichtssagend, ließ mich nur mit dieser Frage zurück.
Und ich kann mich noch immer nicht entscheiden, wie ich über dieses Buch denke, dessen schweres Thema so gegensätzlich zur Oberflächlichkeit der Geschichte steht, in der die nötige Tiefe meiner Meinung nach fehlt.

Fazit
"Die uns lieben" hat mich etwas verwirrt und ratlos zurückgelassen und nachdem ich so viel Lesezeit in das Buch investiert hatte, war ich schwer enttäuscht von dem Ende der Geschichte.
Es war trotz allem spannend und hat mich mit der Zeit immer mehr gefesselt, was jedoch durch den nicht zufriedenstellenden Schluss zunichte gemacht wurde, da die große Erkenntnis oder Beleuchtung des Handelns, die erwartet wurde, nicht eintrat. 
Eine Geschichte mit Potenzial, die leider durch die Umsetzung gescheitert ist.



Eure Samira 🌟


Mittwoch, 1. März 2017

Nieder mit dem SuB - Januar

Die erste Übersicht der Teilnehmer und ihres Lese-Januars zur "Nieder mit dem SuB" - Challenge steht an! :)
Wie bereits erwähnt, verläuft die Challenge ganz ungezwungen und deshalb ist es auch kein Problem, wenn man mal einen Monat aussetzt und sein Lesepensum nicht schafft.


Sandra von Kleiner Bücherfreak:

➣  Lesemonat Januar

Francesco:

➣ Immer nach Hause - Thomas Lang
➣ Lange Schatten - Marie Luise Kaschnitz

Samira:

➣  Wolken wegschieben - Rowan Coleman
➣  Das Juwel, die Gabe - Amy Ewing
➣  Dem Horizont so nah - Jessica Koch


Viel Spaß beim stöbern! Und berichtet doch von eurem Januar ;) 

   Eure Samira 🌟

Stay Classy, Daling - Januar

Die erste Übersicht der Teilnehmer und ihres Lese-Januars zur "Stay Classy, Darling" - Challenge steht an! :)
Wie bereits erwähnt, verläuft die Challenge ganz ungezwungen und deshalb ist es auch kein Problem, wenn man mal einen Monat aussetzt und sein Lesepensum nicht schafft.
Viel Spaß beim stöbern! Und berichtet doch von eurem Januar ;)

Francesco

➣ The Glass Castle - Jeannette Walls
➣ Peter Camenzind - Hermann Hesse
➣ Demian - Hermann Hesse
➣ Heumond - Hermann Hesse
➣ La Mandragola -  Niccolò Machiavelli

Alexandra von Books in a bag:

➣ Harry Potter and the Philosopher's Stone - J.K. Rowling
➣ Harry Potter and the Chamber of Secrets - J.K. Rowling
➣ Harry Potter and the Prisoner of Azkaban - J. K. Rowling
➣ Daimon - Jennifer L. Armentrout
➣ Wicked Charms - Janet Evanovich

Samira:

➣  The Great Gatsby - F.Scott Fitzgerald


Viel Spaß beim stöbern! Und berichtet doch von eurem Januar ;)   

Eure Samira 🌟

Mittwoch, 22. Februar 2017

Februar

Monatsthema:


"Distrikt 2 ist für die Bereitstellung von Waffen und Militär zuständig. Daher stehen im Februar Bücher mit Militär, Kampf, Mord und Krieg im Vordergrund."


Rezensionen:

  • Die uns lieben - Jenna Blum (518 Seiten) - Begründung: Das Buch spielt sich vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs ab. Die ganze Handlung bezieht sich auf die Taten, die aufgrund des Krieges, der Angst vor dem Tod durch Waffen und Militär, dem Mord an ganzen Volksgruppen, ausgeführt wurden.




Montag, 20. Februar 2017

Rezension: Wir fliegen, wenn wir fallen

Wir fliegen, wenn wir fallen

Titel: Wir fliegen, wenn wir fallen
Autor: Ava Reed
Seiten: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 17.02.2017




Inhalt
Yara findet Zuflucht in der Welt der Bücher, die sie immer ihrem engsten Freund Phil im Altersheim vorliest. Als Phil verstirbt, bricht für Yara ihre Welt zusammen. Das Einzige was ihr bleibt ist eine Liste mit 10 Punkten, die sie erfüllen soll. Aber mit dem Versprechen, dass Phils Enkel Noel sie auf der Reise begleitet. Eine Reise, die für Beide herausfordernder nicht sein könnte...

Meinung
Yara und Noel.
Zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem so viel gemeinsam haben.
Zwei Personen, die sich in mein Herz geschlichen haben.
Yara, das büchersüchtige Mädchen. Sie ist loyal und überwindet für die Menschen, die sie liebt, jegliche Angst.
Noel, in den ich mich mit der Zeit ein bisschen verliebt habe. Ein Junge, der sich selbst unterschätzt und herzensgut ist.
Sie finden beide den Mut zu leben.


"Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie."

Die Reise auf die sie sich begeben, ist außergewöhnlich und lädt zum träumen ein.
Es ist ein richtiges Abenteuer, auf das ich die Beiden begleiten durfte und die Ideen sind Weltklasse.
Ich durfte so viele verschiedene Orte kennenlernen und Dinge sehen, die ich am liebsten selber erleben würde.
Dadurch, dass Yara und Noel immer Neues entdeckten und sich darauf einließen, wurde es nie langweilig. Im Gegenteil - Ich hatte riesigen Spaß, das Buch zu lesen und es war leider auch wieder viel zu schnell beendet.
Nachdem ich das Buch zugeschlagen habe, hatte ich Fernweh und wünschte, dass ich selber einfach losgehen und die Punkte auf der Liste in Realität umsetzten könnte.


"Unser Herz zeigt uns, wer wir sind und wer wir sein können, wenn wir den Mut haben, ihm zu folgen."

Anfangs hätte ich ehrlich gesagt eine eher voraussehbare Geschichte erwartet à la Bad Boy trifft auf Good Girl, sie bekommen eine Liste, die sie zusammen abarbeiten müssen und während sie die Zeit ihres Lebens haben verlieben sie sich unsterblich ineinander. Friede, Freude, Eierkuchen.
Aber ich wurde überrascht :)
Yara und Noel wurden nicht auf einmal zu dem Traumpaar, auf das ich mich vorbereitet habe. Und die Punkte der Liste sind nicht so perfekt und reibungslos abgelaufen, wie gedacht.
Ava Reed hat dem ganzen dadurch die Natürlichkeit gelassen und durch die unperfekte Authentizität ist das Buch erst Recht zu etwas Besonderem geworden.
Während dem Lesen habe ich auch immer mehr hinter die Fassade der Protagonisten sehen dürfen und ihren wahren Charakter, mit all den Zweifeln, Vorlieben und Geheimnissen, kennengelernt.
Dadurch sind sie mir nur noch sympathischer geworden. Ganz besonders toll war die Tatsache, dass Yara so bücherverrückt ist und die Geschichten so geschätzt werden.
Es stecken generell so unglaublich viele Emotionen in diesem Buch, die mich regelrecht sprachlos gemacht haben.♥
Das Einzige, was mich beim Lesen für kurze Zeit gestört hat, war das gefühlte Hin und Her, darüber welche Vergangenheit wen so kaputt gemacht hat. 
Aber das ist eigentlich Jammern auf hohem Niveau, denn ansonsten habe ich wirklich nichts auszusetzen.
Auch das Cover ist eine Augenweide und der Titel hätte nicht besser gewählt werden können. ♥
Er gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die vielen schönen Zitate des Buches.


"Die Pusteblume verliert sich selbst, aber sie verteilt ihre Pollen in der Welt."

Fazit
Ava, du hast es geschafft. Du hast mir mit "Wir fliegen, wenn wir fallen" einen kleinen Schatz geschenkt und etwas Kostbares geschaffen.
Ich LIEBE das Buch! ♥
Die Idee ist wundervoll umgesetzt, die Orte und Erlebnisse haben mich verzaubert und inspiriert. In diesem Buch stecken so viele Emotionen, so viele Momente und Bilder der Reise, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Yara und Noel.
Zwei Personen, die ich so schnell nicht vergessen werde.



Eure Samira 🌟

Ich danke dem Ueberreuter Verlag und Ava Reed für das Rezensionsexemplar.